Am 21. Juni, um 19:30 Uhr, findet in der Dunhill Lounge, (Eingang: Neustädtische Kirchstraße, neben dem Cafe Einstein, Unter den Linden 42, 10117 Berlin) findet der Berliner Pub Talk zu „Was tun gegen Rechtsextremismus? … am Beispiel Sachsen“ in Berlin statt. Die Veranstaltung wird zusammen mit sitzungswoche – dem unabhängigen Netzwerk für Politik, Wirtschaft und Medien organisiert.

Wer diskutiert?

Marco Wanderwitz MdB, Bundestagsabgeordneter den Wahlkreis Chemnitzer Umland/Erzgebirgskreis II und Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien

Özcan Mutlu MdB, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Berlin-Mitte und Sprecher für Sport- und Bildungspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

Matthias Meisner,  Redakteur des Tagesspiegels und Mitherausgeber von „Unter Sachsen: Zwischen Wut und Willkommen

Moderation: Jana Faus

Einführung: Matthias Bannas

Anmeldung

Per Email: matthias.bannas@gmail.com, auf unserer Facebook-Seite oder auf unserer Meetup-Seite oder bei Eventbrite. Wir freuen uns natürlich auch über spontane Besuche.

Thema: Was tun gegen Rechtsextremismus? … am Beispiel Sachsen

Sachsen hat ein Problem mit einem „flächendeckend verbreiteten“ Rechtsextremismus. Das wird im Bericht des sächsischen Verfassungsschutzes für das 2016 deutlich. Die einschlägigen Straftaten sind auf im letzten Jahr auf 2380 gestiegen, sie sind damit auf den höchsten Stand seit fünf Jahren. Jeder zwölfte bundesweit auffällige Neonazi lebt in Sachsen. In das Bild passt, dass die Pegida-Bewegung nicht nur in Dresden entstanden ist, sondern dort auch immer noch erfolgreich ist. Aktuell sucht sie den Schulterschluss mit der AfD.

Warum Sachsen? Mehr als 50 Autorinnen und Autoren beleuchten in dem Sammelband „Unter Sachsen“ diese Frage aus verschiedenen Blickwinkeln. Welche Mitverantwortung trägt die seit 1990 regierende CDU? Was muss getan werden, um Rechtsextremismus in Sachsen – aber auch in allen anderen Bundesländern – erfolgreich zu bekämpfen?

 

Worum geht’s beim Berliner Pub Talk?

Politische Diskussionsveranstaltungen kranken häufig an kleinteiligen Themen, großen Podien, langer Dauer und einer mangelhafte Einbeziehung des Publikums. Im Berliner Pub Talk werden in nur 2 x 30 Minuten große Themen auf den Punkt gebracht.

Auf dem Podium sitzen neben dem Moderator zwei Experten. Zwei weitere Sitzplätze sind frei. Der Moderator stellt zwei bis drei Fragen zum Warmwerden. Dann kommt das Publikum ins Spiel. Wer mitdiskutieren möchte, nimmt auf der Bühne Platz. Die Sitzplätze auf der Bühne können jederzeit von neuen Teilnehmern aus dem Publikum durch Abklatschen übernommen werden; fishbowl eben.

Wer steckt dahinter?

Der Berliner Pub Talk wird von Mitgliedern des Toastmaster-Clubs Berliner Redekünstler organisiert.

Copyright: Erwin Wodicka – wodicka@aon.at